„In puncto Klimaschutz scheint Frau Wendland aus der Zeit gefallen, wenn sie zum einen auf fast zwanzig Jahre alte Beschlüsse verweist und zum anderen Aussagen ihrer eigenen Landesregierung zur Artenvielfalt und zum Klimaschutz ignoriert“, stellt Hedwig Liekefedt, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, fest. „Ministerpräsident Laschet zielt auf die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens für den Klimaschutz und Umweltministerin Heinen-Esser spricht von dem Verlust der biologischen Vielfalt ‚als größte ökologische Bedrohung‘. Und was macht die CDU in Münster? Sie stellt Vorschläge für einen besseren Schutz der Artenvielfalt vor Ort in Frage“, so Liekefedt. 

„Wir brauchen mehr Verantwortung aller für unsere Umwelt. Dazu gehört auch, dass wir konkrete Lösungen vor Ort anbieten.“

Ludger Steinmann und Hedwig Liekefedt
Ludger Steinmann, planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Münster

Die SPD-Ratsfraktion halte an ihrem Antrag zur Vermeidung von Schotter- und Steingärten und zur Umwandlung von städtischen Asphaltflächen zugunsten von mehr Grün im Stadtbild fest. „Das schafft auch keinen großen Bürokratieaufwand und komplizierte Genehmigungsverfahren, von denen Frau Wendland spricht. Es geht um eine einfache Festsetzung in Bebauungsplänen für Neubaugebiete und damit lediglich um eine jeweils ergänzende Formulierung“, erläutert Ludger Steinmann, planungspolitischer Sprcher der SPD-Ratsfraktion. „Frau Wendland macht also viel Lärm um nichts.“ 

„Wir brauchen mehr Verantwortung aller für unsere Umwelt. Dazu gehört auch, dass wir konkrete Lösungen vor Ort anbieten. Dazu sollte auch die CDU Münster bereit sein und die Forderung ihres eigenen Ministerpräsidenten ernst nehmen“, so Liekefedt und Steinmann.

Artenvielfalt: Im Land hui, in Münster pfui?
Foto: pixabay
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