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„Bei den Bädern gehört jetzt alles auf den Prüfstand“, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung fest. Nachdem CDU und Grüne zwei Jahre damit vergeudet hätten, die Sportverwaltung damit zu beschäftigen, eine Ausgliederung durchzuführen, die dann doch nicht stattfindet, sei nun klar, dass offenbar die Kontrolle im Alltagsgeschäft völlig verlorengegangen sei. Über Monate habe die Verwaltungsführung mit den Stadtwerken Zeit und Kapazitäten vergeudet, um schwarz-grüne Ausgliederungspläne umzusetzen, die dann an rechtlichen Fragen gescheitert seien, die schon zu Beginn bekannt waren, erinnert Jung. „Man sieht nun, wohin fehlende politische Führung durch Oberbürgermeister Lewe in Kombination mit sinnfreien Prüfaufträgen der Ratsmehrheit führen“, so Jung. 

Eines ist jedenfalls jetzt schon klar. Münsters Bäder ziehen in ihrer jetzigen Struktur noch weniger Menschen an, als wir bisher schon wussten

Dr. Michael Jung, Oberbürgermeisterkandidat

Bereits früher sei festgestellt worden, dass die überwiegende Zahl an Eintrittskarten ohne Berechtigungsnachweis zum halben Preis ausgegeben werde, nun seien es viel weniger Besucher*innen als berechnet. Offenbar seien die Bäderbetriebe grundlegend falsch organisiert. Nötig sei jetzt eine umfassende Aufarbeitung des Vorgangs. 

„Eines ist jedenfalls jetzt schon klar. Münsters Bäder ziehen in ihrer jetzigen Struktur noch weniger Menschen an, als wir bisher schon wussten“, so stellt Jung fest: „Wir brauchen endlich auch eine offene Diskussion über die verfehlte Bäderstruktur und einen Neuanfang mit einem attraktiven Angebot.“

Bäder: Alles auf den Prüfstand
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