Artenvielfalt: Im Land hui, in Münster pfui?

Artenvielfalt: Im Land hui, in Münster pfui?
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„In puncto Klimaschutz scheint Frau Wendland aus der Zeit gefallen, wenn sie zum einen auf fast zwanzig Jahre alte Beschlüsse verweist und zum anderen Aussagen ihrer eigenen Landesregierung zur Artenvielfalt und zum Klimaschutz ignoriert“, stellt Hedwig Liekefedt, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, fest. „Ministerpräsident Laschet zielt auf die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens für den Klimaschutz und Umweltministerin Heinen-Esser spricht von dem Verlust der biologischen Vielfalt ‚als größte ökologische Bedrohung‘. Und was macht die CDU in Münster? Sie stellt Vorschläge für einen besseren Schutz der Artenvielfalt vor Ort in Frage“, so Liekefedt. 

„Wir brauchen mehr Verantwortung aller für unsere Umwelt. Dazu gehört auch, dass wir konkrete Lösungen vor Ort anbieten.“

Ludger Steinmann und Hedwig Liekefedt
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Schottergärten: „Klimanotstand ernst nehmen und Taten folgen lassen“

Schottergärten: „Klimanotstand ernst nehmen und Taten folgen lassen“
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„Was für eine Rolle rückwärts der CDU! Am vergangenen Mittwoch haben wir im Rat auch mit Stimmen der CDU-Fraktion den Klimanotstand ausgerufen. Aber bei dem ersten konstruktiven Vorschlag, wie wir mehr Grün in unserer Stadt – und damit die Umwelt – fördern können, will diese von dem Beschluss nichts mehr wissen“, kritisiert Hedwig Liekefedt, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Es geht hier nicht um eine Gängelung von Bürgerinnen und Bürgern, sondern ganz konkret um den Schutz und Erhalt der Artenvielfalt in unserer Stadt! Klimaschutz geht uns alle an: Daher brauchen wir grüne Vorgärten genauso wie mehr Wiesen und Blumen auf städtischen Flächen“, so die SPD-Umweltpolitikerin. 

„In Dortmund, Xanthen und Paderborn gibt es bereits solche Regelungen für Bebauungspläne für Neubaugebiete. Hieran sollten wir uns als erste Großstadt in NRW, die den Klimanotstand ausgerufen hat, mal ein gutes Beispiel nehmen!“

Hedwig Liekefedt, SPD-Umweltpolitikerin
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„Mehr Grün statt Schotter in den Vorgärten“

„Mehr Grün statt Schotter in den Vorgärten“
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Dem Klimanotstand Taten folgen lassen: Im Sinne des Klimaschutzes setzt sich die SPD-Ratsfraktion dafür ein, das Anlegen von Schottergärten in Wohngebieten zukünftig zu untersagen. „Klimaschutz bedeutet neben Einsparung von Treibhausemissionen auch Artenvielfalt zu erhalten. Dafür brauchen wir mehr Grünflächen in unserer Stadt. Daher ist bepflanzten Gärten klar der Vorzug zu geben“, erläutert Hedwig Liekefedt, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, einen entsprechenden Ratsantrag ihrer Fraktion. „Die in den vergangenen Jahren in die Mode gekommenen Steingärten bieten Insekten keine Lebensräume an. Auch komplett asphaltierte Mittelstreifen an mehrspurigen Straßen und Kreuzungen sind weder nachhaltig noch ökologisch“, kritisiert die SPD-Umweltpolitikerin. Es sei daher ein Umdenken zugunsten von begrünten Flächen notwendig, um nicht nur mehr Platz für Insekten zu schaffen, sondern auch, um mehr Schutz vor Überhitzung im Sommer zu gewährleisten. 

„Große Städte wie Dortmund und Aachen haben es uns vorgemacht. Klimaschutz ist auch im Kleinen wichtig.“

Umweltpolitikerin Hedwig Liekefedt
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„Klimanotstand-Votum ist dringender Appell an alle politisch verantwortlichen“

„Klimanotstand-Votum ist dringender Appell an alle politisch verantwortlichen“
Sarah Weiser, Europakandidatin der SPD für das Münsterland

„Die Entscheidung des britischen Parlaments, den Klimanotstand auszurufen, ist ein dringender Appell an alle politisch Verantwortlichen, das Engagement zum Klimaschutz zu intensivieren“, erklärt die SPD-Europakandidatin für das Münsterland, Sarah Weiser. Zugleich zeige das Votum, dass zivilgesellschaftliches Engagement Wirkung habe. Dem Beschluss des britischen Parlaments waren tagelange Demonstrationen von Klimaschutzaktivist*innen in der Londoner Innenstadt vorausgegangen. „Die Jugendlichen von Fridays-for-Future oder die Aktivistinnen und Aktivisten in London drängen zurecht zu schnellerem Handeln und verbindlicheren Regeln im Kampf gegen den Klimawandel. Dass nach…

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Fridays for Future: „Dankbar für den Einsatz der Schülerschaft“

Fridays for Future: „Dankbar für den Einsatz der Schülerschaft“
Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Münster

Angesichts der ‚Fridays vor Future‘-Bewegung erklärt Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, ihre Unterstützung für die Aktion: „Die anhaltend große Beteiligung Münsters Schülerinnen und Schüler aller Schulformen an Protesten für mehr Klimaschutz sollte zum Nachdenken – und nicht zu Sanktionen – führen.“ In einer Zeit, in der nach mehr politischem Einsatz von Schülerinnen und Schüler gerufen wird, hält die Schulpolitikerin es für den falschen Weg, bei dem Engagement im Namen des Klimaschutzes nach Strafen zu verlangen. „Natürlich kann niemand erwarten, dass Schulen das Fernbleiben vom Unterricht erlauben – man muss sie aber auch nicht dazu anzuhalten, mit Disziplinarmaßnahmen zu reagieren.“ 

„Ich begrüße es, dass sich junge Menschen lautstark für ihre Zukunft einsetzen, die negativen Auswirkungen auf das Klima lassen sich nicht heilen.“

Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin
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