„Das Pfeifen im Walde wird bei der CDU lauter“, kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung die Ankündigungen der CDU-Fraktion für das neue Jahr. Offenbar bemerke auch die CDU inzwischen, dass es mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 wenig vorzuweisen gebe an Erfolgen. „Zehn Jahre nach dem Amtsantritt von Markus Lewe wird die Frage nicht sein, was alles angekündigt wurde, sondern was eigentlich erreicht wurde“, fasst Jung die Lage zusammen. 

„Zehn Jahre nach dem Amtsantritt von Markus Lewe wird die Frage nicht sein, was alles angekündigt wurde, sondern was eigentlich erreicht wurde“

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung
Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Münster

Und da gebe es nicht viel: So sei das Wohnen auf den Kasernenflächen 2017 nicht erreicht worden, vielmehr ziehe jetzt erstmal nur die Verwaltung in Büros auf der Fläche und blockiere so die Entwicklung eines Teils des Areals. Auch das 2009 von Lewe angekündigte Wohnen in der „Gartenstadt“ am Stückgutbahnhof sei längst in der Mottenkiste verschwunden. Bei der Stadthalle Hiltrup sei eine Modernisierung ebenso in weite Ferne gerückt wie bei der Volkshochschule eine neue Unterbringung. Für den Musikcampus an der Hittorfstraße liege trotz eines seit langem unterschriebenen „Letter of intent“ bisher nicht einmal eine Kostenrechnung oder eine Realisierungsstudie vor. Das eröffne für den „Letter of intent“, den der SC Preußen demnächst unterschreiben soll, auch eine langfristige Perspektive, wenn dieselben Maßstäbe wie beim Uni-Projekt gelten würden. „Insofern kann man die Panik bei der CDU verstehen: Auch sie merkt, dass bisher wenig gelungen ist“, fasst Jung die Situation zusammen.

„Das Pfeifen im Walde wird lauter bei der CDU“
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