„Wer es ernst mit der Forderung nach mehr Klimaschutz, muss die Preise des ÖPNV senken und nicht erhöhen! Die Preissteigerung wird nicht dazu beitragen, dass mehr Münsteranerinnen und Münsteraner ihr Auto stehen lassen und zur nachhaltigeren Alternative des ÖPNVs greifen“, äußert sich SPD-Ratsfrau Maria Winkel, Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Münster GmbH, zur nun erfolgten Erhöhung der Busfahrpreise. 

„Wir brauchen endlich einen echten Politikwechsel zugunsten eines klimafreundlichen Verkehrs.“

Dr. Michael Jung, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Münster
Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Münster

„Schon in der Ratssitzung im Februar, als die Teuerung der Fahrpreise durch die schwarz-grüne Ratsmehrheit beschlossen wurde, haben wir als SPD-Fraktion diese Erhöhung nicht mitgetragen und für ein Ende dieser sich zuspitzenden Preisspirale plädiert. Wir haben daher eine grundlegende Tarifreform des ÖPNV im Stadtgebiet beantragt und die Einführung eines Ein-Euro-Tickets gefordert“, erläutert der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung die Hintergründe. So solle die Nutzung des ÖPNVs gestärkt und die Nahverkehrs-Nutzerinnen und –Nutzer entlastet werden, um endlich eine ökologischen Verkehrswende in Münster zu erwirken.  „Auch angesichts der konstant gleichbleibenden Parkgebühren setzen wir hier immer noch die falschen Anreize. Wir brauchen endlich einen echten Politikwechsel zugunsten eines klimafreundlichen Verkehrs“, so Jung. „Es ist eigentlich ganz simpel: Der Nahverkehr muss schneller und günstiger werden. Klimaschutz ist auch eine soziale Frage, auf die wir dringend die richtige Antwort geben müssen. Und die kann nicht lauten: Preise rauf im ÖPNV“, macht auch Ratsfrau Maria Winkel deutlich.

Maria Winkel, Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Münster
Erhöhung der Busfahrpreise: „Der Nahverkehr muss schneller und günstiger werden – nicht teurer“
Foto: Noah Börnhorst
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