Margaretenschule zügig ausbauen

Zu einem Ortstermin in der Margaretenschule kamen in der ersten Ferienwoche Vertreterinnen und Vertreter der SPD mit der stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzenden der Margaretenschule, Claudia Sydow, zusammen. Die begrenzte Raumsituation und auch der baulich herausfordernde Zustand erschloss sich bei einem Rundgang durch das Gebäude. Claudia Sydow verdeutlichte dabei für die Elternschaft den dringenden Handlungsbedarf. Als „in der Tat nicht nachvollziehbar“ bezeichnet Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, die Entscheidung der Mehrheit des Rates, die Margaretenschule bei der Schulerweiterung nicht zu berücksichtigen: „Die Margaretenschule ist eine stark wachsende Schule – bei den letzten Anmeldeverfahren wurde die überwiegende Mehrheit der Schulanfängerinnen und Schulanfänger in Mauritz-Ost hier angemeldet. Zweimal in Folge gab es mehr Anmeldungen als die bei einer Zweizügigkeit vorgesehenen Plätze.“

Die SPD-Ratsfraktion hatte bereits im Dezember 2017 einen Antrag gestellt, die Margaretenschule mit in die Machbarkeitsstudie zur Schulerweiterung aufzunehmen. „Neben dem Elternwillen und der wohnortnahen Beschulung ist die steigende Nachfrage im Bereich des schulischen Ganztags ein weiteres gutes Argument für einen Ausbau der Schule“, so Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson.

„Als Schule des Gemeinsamen Lernens leistet die Margaretenschule zudem einen wichtigen Beitrag zur Inklusion – ebenso bei der Integration von Kindern unterschiedlicher Herkunft“, macht Renate Schmitz, SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Ost, deutlich. Parteiübergreifend habe sich die Bezirksvertretung daher noch einmal an den Rat gewandt.

„Im Sinne der Eltern, Schülerinnen und Schüler und des Lehrpersonals nehmen wir den Appell der Bezirksvertretung daher zum Anlass, um uns weiterhin für eine zügige Erweiterung der Margaretenschule einzusetzen“, so Feldmann und Vilhjalmsson.

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