NEUES AUS RAT & PARTEI – Nachverdichtung Aaseestadt +++ Aasee-Katastrophe +++ Aufzug für den Bahnhaltepunkt

Regelmäßig wollen wir Sie ab sofort über das auf dem Laufenden halten, über das was bei uns in der Partei und in der kommunalen Politik für die Aaseestadt, Mecklenbeck und Pluggendorf läuft.

Lesen Sie hier die erste Ausgabe unseres Newsletters!

Wir freuen uns über Ihr Interesse, Ihre Einsendungen und ihre Meinung: vorstand@spd-aaseestadt.de.

Zur aktuellen Ausgabe als PDF

Aus der aktuellen Ausgabe

Quartier Mierendorffstraße: Wie geht es weiter?

Münster wächst! Der steigende Bedarf an Wohnraum macht auch Nachverdichtung notwendig. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wohn- und Stadtbau plant derzeit die Errichtung neuer Wohnungen und die Sanierung von Wohnungen aus den 60er-Jahren im Quartier Aaseestadt. Der SPD-Ortsverein Aaseestadt-Mecklenbeck hat sich bei einem Ortstermin über die Situation und die Interessen der Bewohner*innen informiert.

„Als SPD ist uns wichtig, dass der Charakter der Siedlung erhalten bleibt“, erklärt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Aaseestadt-Mecklenbeck Marvin Seidemann. Dennoch ist für uns auch klar, dass neben der Sanierung der Bestandsgebäude auch eine moderate Nachverdichtung erfolgen muss. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist angespannt und das Schaffen von neuem bezahlbarem Wohnraum hat für die SPD eine hohe Bedeutung. Ein Eingriff in die Grünflächen kann bei der Nachverdichtung in der Wohnsiedlung an der Mierendorffstraße nicht vermieden werden. Der Eingriff soll jedoch möglichst moderat erfolgen. 

„Im Interesse der Einwohner*innen ist uns wichtig, dass der Abriss von bestehenden Gebäuden auf ein möglichst geringes Maß reduziert wird. Auch die Mieten sollen weitestgehend stabil bleiben“, erklärt Vorsitzender Seidemann weiter. Durch die Modernisierung könnten die Nebenkosten für die Mieter*innen sogar sinken.

Die Mieter*innen, die in Gebäuden wohnen, welche im Rahmen der Nachverdichtung abgerissen werden müssen, sollen in bereits erbaute Gebäude umziehen. Die Wohn- und Stadtbau soll dafür entsprechende finanzielle Umzugshilfen bereitstellen.

Veranstaltung

Die SPD-Ratsfraktion veranstaltet zu den Plänen am 

30.10.2018  ab 19:30 Uhr einen Bürgerdialog in der Erich-Klausener-Realschule

Auf dem Podium sitzen Robert von Olberg (wohnungspolitischer Sprecher), Stephan Brinktrine (Aufsichtsrat Wohn- und Stadtbau) und Gaby Kubig-Steltig (Ratsfrau für die Aaseestadt).

„Was ist der Aasee wert?“

Hier am Aasee mussten im Sommer tonnenweise Kadaver geborgen werden. – Foto: Martin Votava

Die SPD-Ratsfraktion hatte ins Stadtweinhaus geladen um über das zu sprechen was in den heißen Tagen am Aasee geschehen ist. 

Gleich zu Beginn der Veranstaltung machte Gastreferent Prof. Dr. Daniel Herning von der Uni Duisburg-Essen klar, dass die Problematik „komplex“ ist. Er machte auch klar, dass er keinen Schuldigen identifizieren könne.

Hering kommt zu dem Schluss, dass ein kurzzeitiger Sauerstoffmangel am Ende der nacht zu dem Fischsterben geführt haben muss. Hering habe sich die Messwerte vom Aasee angeschaut und sagte deutlich, dass er die Katastrope an Hand der Werte nicht hätte vorhersehen können. Herning konnte auch keine entgültige Lösung für die Ereignisse am Aasee liefern. Er referierte aber sowohl über mögliche Urachen und Gegenmaßnahmen.

In der auf den Fachvortrag folgenden Diskussion wurde dann intensiv diskutiert, welche Maßnahmen und Lösungen für den Aasee praktikabel seien.

Etwa 2 Stunden wurde im Stadtweinhaus diskutiert über das was dem Aasee im Sommer Wiederfahren war. – Foto: Noah Börnhorst

SPD-Ratsherr Ludger Steinmann machte auch deutlich, dass man den Bürger*innen deutlich machen müsse, dass der Aasee kein „tolles Ökosystem“ sei. Ein Vorschlag aus der Diskussionsrunde war auch, sich den Rat der niederländischen Nachbarn zu holen. Hedwig Liekefedt, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, begrüßte diesen Vorschlag ausdrücklich. 

Am Ende der Veranstaltung resumierte Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung, dass „die Stadt Münster in den nächsten Jahren viel Geld in die Hand nehmen“ müsse „um das Naherholungsgebiet zu erhalten“. Mit der Frage welche Maßnahmen ergriffen werden dürfen sich dann in nächster Zeit die zuständigen Ausschüsse befassen. Auf Grund der Komplexität der Thematik dürfte der Prozess allerdings noch etwas dauern.

Kommentar

von Noah Börnhorst

Das Ökosystem Aasee ist komplexer als man denkt, und deswegen sollten vorschnelle Vorschläge auch unbedingt vermieden werden, stattdessen sollte man sich sorgfältig anschauen, worin eigentlich die Probleme bestehen und wie man diese angegen kann.

Das Krisenmanagement unseres Oberbürgermeisters erschließt sich jedoch niemandem. Erst „Task-Force“ dann „runder Tisch“, Markus Planlos ist am Werk. Mit diesem hin und her trägt er zur Problembekämpfung jedenfalls nicht bei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.