Recht auf Information ist keine Banalisierung!

Mit großer Verwunderung haben die SPD-Frauen Münster die Stellungnahme der Frauenunion zur Kenntnis genommen. „Bei der Debatte um die Streichung von §219a StGB geht es nicht um die Banalisierung von Abtreibungen.

„Es geht darum, durch richtige und öffentlich zugängliche Informationen zu einer medizinischen Leistung die Versorgung von Frauen optimal zu gewährleisten.“

Anneka Beck, Frauenbeauftragte der SPD Münster

Wer so etwas sagt, verkennt die Lage der Ärzte und Ärztinnen ebenso wie die der betroffenen Frauen“, so Anneka Beck, Frauenbeauftragte der SPD Münster. „Es geht darum, durch richtige und öffentlich zugängliche Informationen zu einer medizinischen Leistung die Versorgung von Frauen optimal zu gewährleisten. Ärzte und Ärztinnen, die dies tun, dürfen nicht kriminalisiert werden“. Das Angebot eines Schwangerschaftsabbruchs als Geschäftsmodell zur Tötung zu bezeichnen, verhöhne die Ärztinnen und Ärzte, die eine solche medizinische Leistung anbieten, und verkenne die emotional schwierige Situation, die ein solcher Eingriff für alle Beteiligten bedeute. Die SPD-Frauen Münster bekräftigen deswegen ihre Forderung, den §219a zu streichen.

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