„111 junge Menschen haben im vergangenen Jahr die Schule in Münster ohne Abschluss verlassen. Das sind 111 zu viel! Schließlich geht es hier um gesellschaftliche Teilhabe und Perspektiven für ein späteres Berufsleben. Perspektiven, die wir allen jungen Münsteranerinnen und Münsteranern ermöglichen müssen“, kommentiert Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, die Statistik von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) über die Schulabgänger*innen-Quote in 2018. „Wir müssen daher mehr tun. Dazu gehört der zügige Ausbau von Schulsozialarbeit genauso wie die gezielte Unterstützung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, so Feldmann. Schließlich sei bei dieser Gruppe der Anteil von Schüler*innen ohne Schulabschluss besonders hoch.

„Diese Jugendlichen brauchen unsere ganze Unterstützung noch während sie sich im Schulleben befinden.“

Doris Feldmann, schulpolitischer Sprecherin

Feldmann vergleicht zudem die Zahlen von Schülerinnen und Schülern ohne Schulabschluss in Münster mit denen anderer Kreise und Städte im Regierungsbezirk: „Während die Zahlen der jungen Menschen ohne Schulabschluss im Kreis Steinfurt, Warendorf und anderswo sinken, haben sie sich in der Bildungsstadt Münster zwischen 2017 und 2018 fast verdoppelt.“ Die SPD-Schulpolitikerin fordert: „Diese Jugendlichen brauchen unsere ganze Unterstützung noch während sie sich im Schulleben befinden. Dabei geht es insbesondere um weitere Stellen zur präventiven Schulsozialarbeit an den Hauptschulen, wie unsere Fraktion sie zu den Haushaltsberatungen in 2018 beantragt hat. Das sind Investitionen, die sich wirklich lohnen, um ein lebenswertes Münster für alle jungen Menschen zu ermöglichen!“

Schüler*innen ohne Abschluss: „Alarmsignal, dass Folgen haben muss“
SPD-Schulpolitikerin Doris Feldmann
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