„Dass Demokratie und Vielfalt nicht von allen jungen Menschen als Mehrwert wahrgenommen werden, ist ein Alarmsignal. Hier müssen wir durch Demokratiebildung in den Schulen entgegensteuern und Werte wie Toleranz und Respekt vor anderen Meinungen als der eigenen weiter fördern“, macht Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, mit Blick auf die aktuelle Shell-Jugendstudie deutlich.

„Es ist die gemeinsame Aufgabe von Eltern und Bildungseinrichtungen, dass unsere Kinder und Jugendlichen zu mündigen und populismuskritischen Bürgerinnen und Bürgern erzogen werden.“

Schulpolitikerin Doris Feldmann

Besonders angesichts der Feststellung der Studie, dass jede und jeder Vierte der Befragung zumindest einer Reihe einzelner populistischer Aussagen zustimmt und somit populistisch affin sei ist für die SPD-Politikerin ein weiterer Beweis, wie wichtig die Vermittlung politischer Bildung in Schulen und anderen Bildungsinstitutionen ist. „Es ist die gemeinsame Aufgabe von Eltern und Bildungseinrichtungen, dass unsere Kinder und Jugendlichen zu mündigen und populismuskritischen Bürgerinnen und Bürgern erzogen werden. Es ist aber auch unsere Aufgabe genau hinzusehen, warum sich Kinder und Jugendliche benachteiligt und abgehängt fühlen“, so Feldmann. Ein chancengerechtes Bildungssystem und soziale Gerechtigkeit seien das Fundament dafür, dass die Vielfalt der Menschen und unterschiedliche Lebensformen anerkannt und respektiert werden. „Populismus wirkt insbesondere dann, wenn er auf unbewusste Ängste oder Verdrossenheit trifft. Bereits im Klassenzimmer kann dieser Mechanismus erfolgreich aufgedeckt und ausgehebelt werden“, ist Feldmann überzeugt. 

Shell-Jugendstudie: Populismus entgegenwirken und Schulen bei Demokratiebildung unterstützen
Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Münster
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