Aufgrund eines Beschlusses auf ihrem letzten Mitgliederparteitag hat die SPD Münster sich bessere Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen mit Migrationsvorgeschichte auf die Fahnen geschrieben. Im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl 2020 soll daher auch bei der Listenaufstellung ein besonderes Augenmerk auf Migrant*innen gelegt werden, damit sich alle Menschen in Rat, Bezirksvertretungen und Fachausschüssen wiederfinden können.

„Es kann nicht sein, dass ein Zehntel der wahlberechtigten Bevölkerung sich nicht in kommunalen Gremien repräsentiert sieht.“

Sude Akcicek, Vorstandsmitglied der Jusos Münster

„Unsere Partei zeichnet sich auch durch eine große Beteiligung von Migrant*innen aus. Dies muss sich auch in den Gremien widerspiegeln“, findet der stellvertretende Vorsitzende Thomas Kollmann, der auch den Parteitagsantrag auf den Weg brachte. 

 Sude Akcicek, Vorstandsmitglied der Jusos Münster, stimmt dem zu: „Es kann nicht sein, dass ein Zehntel der wahlberechtigten Bevölkerung sich nicht in kommunalen Gremien repräsentiert sieht. Es ist gut, dass die SPD daher ein klares Signal für ein Mehr an Beteiligung gesendet hat. Nun müssen Bekenntnissen Taten folgen und mehr Beteiligungsräume geschaffen werden.“ 

 Mustafa Schat, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft „Migration und Vielfalt“ (AG MuV) und Integrationsratsmitglied Türkan Tütenk sind sich sicher: „Das ist ein deutliches Signal von unserer Partei an alle Migrant*innen in Münster, bei uns und mit uns aktiv auf Augenhöhe mitzumachen.“ Beide sprechen an alle Interessierten die Einladung aus, an der SPD-AG Migration und Vielfalt teilzunehmen und sich einzubringen.

SPD möchte Menschen mit Migrationshintergrund Mitarbeit erleichtern
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