SPD: Weber Hüter der Verwaltung statt Aufklärer

Ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes NRW am Aasee. Foto: Noah Börnhorst

„Staatstragend stellt sich Herr Weber vor den Oberbürgermeister und seine Verwaltung und nimmt dabei komplett aus dem Blick, dass es bereits beschlossene Konzepte gibt, die bei richtiger Umsetzung die Katastrophe möglicherweise hätten verhindern können“, kommentiert Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, die Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden zum Fischsterben am Aasee. „Es geht eben nicht um ein Handeln ‚auf Knopfdruck‘, wie es Herr Weber darstellt, sondern um eine mögliche fehlende Umsetzung präventiver Maßnahmen. Webers Stellungnahme lässt daher hinterfragen, ob die CDU tatsächlich an einer umfassenden Aufklärung der Ökokatastrophe interessiert ist.“

Archivbild – Foto: Noah Börnhorst

„Ob Monitoring, Masterplan oder Klimaanpassungskonzept: Wir befassen uns seit Jahre mit der ökologischen Situation am Aasee. Hitze- und Trockenperioden gab es nicht nur in diesem Jahr: Es muss daher geklärt werden, warum es trotzdem zu einem ‚Umkippen‘ des Aasees kam. Hier erwarten wir eine Antwort auf unsere Fragen an den zuständigen Umweltdezernenten Peck!“, so Jung. „Mag sein, dass sich die CDU mit einem ‚Verschiebebahnhof‘ Runder Tisch und externes Gutachten zufriedengeben möchte, um den Oberbürgermeister aus der Schusslinie zu nehmen. Wir tun dies nicht und werden daher eine Aufklärung auch in der nächsten Ratssitzung einfordern.“

Bildquelle Beitragsbild: SPD Münster

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.