„Wenn der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Münster und CDU-Mitglied Walter von Göwels meint, es gebe das von der SPD im Kommunalwahlkampf geforderte Ein-Euro-Ticket bereits, so liegt er falsch“, erklärt Aufsichtsratsmitglied Maria Winkel von der SPD. Das 8-Uhr-Ticket gelte eben erst ab 8 Uhr und könne somit von den meisten Pendlerinnen und Pendlern nicht genutzt werden.

„Ziel unserer Forderung ist aber gerade das Ein-Euro-Ticket rund um die Uhr, um den morgendlichen Berufsverkehr zu entlasten, Staus zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.“

Maria Winkel, Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster
Maria Winkel, Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster

Wenn der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Münster und CDU-Mitglied Walter von Göwels meint, es gebe das von der SPD im Kommunalwahlkampf geforderte Ein-Euro-Ticket bereits, so liegt er falsch“, erklärt Aufsichtsratsmitglied Maria Winkel von der SPD. Das 8-Uhr-Ticket gelte eben erst ab 8 Uhr und könne somit von den meisten Pendlerinnen und Pendlern nicht genutzt werden. „Ziel unserer Forderung ist aber gerade das Ein-Euro-Ticket rund um die Uhr, um den morgendlichen Berufsverkehr zu entlasten, Staus zu reduzieren und die Umwelt zu schonen“, so Winkel weiter. „Gerade für Pendlerinnen und Pendler wollen wir damit den Umstieg auf den ÖPNV erleichtern.“ Mit der Einführung des Ein-Euro-Tickets sei auch eine Reduzierung des Preises einer Einzelfahrt ohne Abo auf 1 € verbunden, was einen weiteren erheblichen Unterschied zum 8-Uhr-Ticket darstelle. Winkel zeigt sich erstaunt, dass dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke die Einzelheiten des 8-Uhr-Tickets offensichtlich nicht bekannt seien. „Wir freuen uns aber umso mehr über die Unterstützung des Oberbürgermeisterkandidaten der Grünen, Peter Todeskino, für unseren Vorschlag des 1-Euro-Tickets für Münster.

SPD widerspricht von Göwels‘ Behauptungen zum 1-Euro-Ticket
Foto: SPD Aaseestadt-Mecklenbeck