„Unser Ziel ist es, die Straßen vom Auto-Individualverkehr soweit wie möglich zu entlasten. Dazu bedarf es eines umfassenden Ansatzes, der neben der Ausweisung von Fahrradstraßen und Velorouten auch aufzeigt, wie der Umstieg vom PKW auf ÖPNV und Rad gelingen und zugleich mehr Parkraum für Fahrräder geschaffen werden kann“, so Ludger Steinmann, planungs- und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Dabei gehe es um die Einrichtung von Mobilstationen an den Stadträndern genauso wie um eine entsprechende Anpassung und Fortschreibung des bestehenden städtischen Parkraumkonzepts. Dieses beantragt die SPD-Fraktion jetzt im Rat. 

„Es geht (…) um die echte Entlastung unserer Straßen!“

Ludger Steinmann
Ludger Steinmann, planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Münster

„Wir können keine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur planen, ohne dabei auch den notwendigen Parkraum mitzudenken. Das bestehende Konzept stammt aus 2002. Es wird Zeit, hier eine Übarbeitung vorzunehmen, die neben Fahrradabstellplätzen auch die Möglichkeit von Mietstationen für Fahrräder und E-Roller berücksichtigt“, fordert der SPD-Verkehrspolitiker. Dazu gehöre auch, den Parksuchverkehr in Wohnquartieren durch den Bau von Quartiersgaragen zu begrenzen. Ein Aspekt, der derzeit in der wissenschaftlich begleiteten Stadtplanung zunehmend Beachtung finde. „Noch besser ist es allerdings, den Autoverkehr, der derzeit täglich in die Stadt einpendelt, nachhaltig zu begrenzen, indem wir mithilfe sogenannter Mobilstationen mit KFZ-Abstellplätzen in der Peripherie attraktive Möglichkeiten schaffen, auf ÖPNV und Fahrrad umzusteigen. Es geht also um eine echte Entlastung unserer Straßen“, stellt Ludger Steinmann klar.

„Verkehrswende umfassend denken“
Bildquelle: pixabay
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