Wie geht es weiter in der Aaseestadt? – Bürger*innendialog: Nachverdichtung in der Aaseestadt

Münster wächst! Der steigende Bedarf an Wohnraum macht auch Nachverdichtung notwendig. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wohn- und Stadtbau plant derzeit die Errichtung neuer Wohnungen und die Sanierung von Wohnungen aus den 60er-Jahren im Quartier Aaseestadt. Der SPD-Ortsverein Aaseestadt-Mecklenbeck hat sich bei einem Ortstermin über die Situation und die Interessen der Bewohner*innen informiert.

„Als SPD ist uns wichtig, dass der Charakter der Siedlung erhalten bleibt“, erklärt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Aaseestadt-Mecklenbeck Marvin Seidemann. Dennoch ist für uns auch klar, dass neben der Sanierung der Bestandsgebäude auch eine moderate Nachverdichtung erfolgen muss. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist angespannt und das Schaffen von neuem bezahlbarem Wohnraum hat für die SPD eine hohe Bedeutung. Ein Eingriff in die Grünflächen kann bei der Nachverdichtung in der Wohnsiedlung an der Mierendorffstraße nicht vermieden werden. Der Eingriff soll jedoch möglichst moderat erfolgen. 

„Im Interesse der Einwohner*innen ist uns wichtig, dass der Abriss von bestehenden Gebäuden auf ein möglichst geringes Maß reduziert wird. Auch die Mieten sollen weitestgehend stabil bleiben“, erklärt Vorsitzender Seidemann weiter. Durch die Modernisierung könnten die Nebenkosten für die Mieter*innen sogar sinken.

Die Mieter*innen, die in Gebäuden wohnen, welche im Rahmen der Nachverdichtung abgerissen werden müssen, sollen in bereits erbaute Gebäude umziehen. Die Wohn- und Stadtbau soll dafür entsprechende finanzielle Umzugshilfen bereitstellen.


Veranstaltung

Die SPD-Ratsfraktion veranstaltet zu den Plänen am

30.10.2018 

ab 19:30 Uhr einen Bürgerdialog in der Erich-Klausener-Realschule

Auf dem Podium sitzen:

  • Robert von Olberg (wohnungspolitischer Sprecher)
  • Stephan Brinktrine (Aufsichtsrat Wohn- und Stadtbau)
  • Gaby Kubig-Steltig (Ratsfrau für die Aaseestadt)

 

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